Auch in diesem Jahr sind viele Besucher aus Weingartens italienischer Partnerstadt Mantua zu den Blutfreitags-feierlichkeiten angereist. Auch ein Gast aus Polen war da. Der Freundeskreis Mantua-Weingarten organisierte zusammen mit der Stadtverwaltung den Besuch.
28 Jahre besteht nun die Städtepartnerschaft mit Mantua. Und seit dieser Zeit kommen zum Blutritt jedes Jahr zahlreiche Besucher aus der Gonzagastadt. Neben den Cavalieri, den Reitern, waren das zwei Vertreter der Kommune Mantua. Und mit Monsignore Don Gian Carlo reisten drei Pfarrer an, die in die kirchlichen Festlichkeiten eingebunden waren. Dazu noch zwei Reise- und Pilgergruppen und privater Besuch.
Die beiden Städte verbindet die gemeinsame Heilig-Blut-Verehrung und damit eine bald 1000-jährige Geschichte. Sie beginnt mit der Teilung der in Mantua aufgefundenen Reliquie und der Schenkung ans Kloster Weingarten 1056. Bis heute pilgern Gläubige zu ihr in die Basilika. Bei den Treffen beschworen die Redner, von Oberbürgermeister Clemens Moll bis zum Präsidenten der l’Assoziazione Mantova, Pellegrino Sereni, die Bedeutung der Völkerfreundschaft und den Zusammenhalt in Europa. Was auch dem Bürgermeister aus der polnischen Stadt Niepolomice, Michal Hebda, am Herzen lag. Mit dem großen Arrivederci am Samstag im Stadtgarten, bei dem auch Gäste aus Baienfurts Partnerstadt Goito dabei waren, verabschiedete der Freundeskreis die zahlreichen Besucher. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
Text: Margret Welsch, Foto: Gerlinde Prim
